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Regionalforum 2019

Am 27. November 2019 fand das fünfte Regionalforum Rheingau in Lorch statt.

Schon zum fünften Mal hat der Verein Regionalentwicklung Rheingau als Lokale Aktionsgruppe am 27. November zum jährlichen Regionalforum eingeladen. Über 100 Besucher begaben sich auf eine spannende Reise nach Lorch am Rhein, wo sich ein Team aus engagierten Aktiven ein ganz besonderes Programm hat einfallen lassen.  Im Rittersaal des Lorches Hilchenhauses wurden die Gäste von Bürgermeister Jürgen Helbing, der auch für den Zweckverband Rheingau sprach, und Diana Nägler, der Vorsitzenden des Vereins, auf das Herzlichste begrüßt. Mit der Sanierung des klassischen Renaissancebaus aus dem 15. Jahrhundert hat die Stadt Lorch schon vor vielen Jahren begonnen, in ihre Zukunft als Tourismusort zu investieren. Dass es gelohnt hat, davon können die zahlreichen Gäste an diesem Abend begeistert erzählen. Auch gelohnt hat sich die engagierte Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe. Die Regionalmanager Petra Leischwitz und Dr. Ulrich Wendt, die Diana Nägler bereits als feste Institution im Rheingau lobte, konnten von einem spannenden Leader-Jahr 2019 berichten.

Nach dem offiziellen Teil begaben sich alle Gäste in die Katholische Kirche St. Martin. Hier erläutere der Lorcher Edwin Schneider engagiert die Besonderheiten dieses 2011 zur schönsten Kirche im Rheingau-Taunus-Kreis gewählten Kulturdenkmals. Und damit nicht genug: Organist Johannes Muth führte Live die Klänge der mächtigen Orgel vor, die mit ihren 2.800 Pfeifen die Kathedrale zum Wackeln brachte. Besinnlich, aber gleichwohl stimmgewaltig waren die Interpretationen von Ingrid Schneider und Kurt Stieffenhofer aus der Oper Hänsel und Gretel. Auch die zwitschernden Vögel des Riesling-Registers, eine einmalige Besonderheit der Orgel, konnten die Gäste akustisch genießen: die sich gleichzeitig öffnende Klappe mit einer guten Flasche Riesling dient jedoch einzig dem Organisten zur Stärkung und zum Genuss.

Genießen konnten die Besucher den hervorragenden Lorcher Wein in den Weingütern Weiler und Laquai, die eigens für den Abend ihre Türen öffneten. Da gab es nicht nur gute Tropfen zum Kosten, die jeweiligen Chefs, Caroline und Richard Weiler sowie Gilbert Laquai stellten ihre persönliche Philosophie des Weinmachens vor und präsentierten gekonnt ihre Weingüter. Man kann gespannt auf die Next Generation der Weinmacher sein: Die ehemalige Lorcher Weinkönigin, Caroline Weiler, wird im nächsten Jahr im Film „Wein weiblich“ bei der Herstellung ihres ersten Rieslings zu sehen sein. Gut gerüstet für die Zukunft verbindet beide Weingüter mit ihrer Heimatverbundenheit die Liebe zum Rheingau, zu Lorch und natürlich zum Wein.

Der strömende Regen hat die Besucher nicht abgehalten bis zum Schluss dabei zu sein. Zum Ausklang trafen sich alle Besucher im Hotel im Schulhaus und wurden mit Bratwurst vom Grill, Gitarrenmusik und Lorcher Wein versorgt. Susanne Röntgen-Müsel, Chefin des Hauses und Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe, führte die staunenden Gäste durch ihr Haus. Mit viel Mut, Herzblut und Engagement wurde aus einer Schule eine international bekannte Wohlfühloase im Rheingau geschaffen