Förderung der ländlichen Entwicklung in Hessen

Das Förderprogramm

Der ländliche Raum Hessens umfasst ca. 80% der Landesfläche. Mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger Hessens leben in dieser vielfältigen und attraktiven Kulturlandschaft; ca. 2000 Dörfer und 370 kleinere Städte und Gemeinden sind dem ländlichen Raum zu zuordnen.
Demzufolge ist es das landespolitische Ziel, die ländlichen Räume Hessens als attraktive Wohn-, Wirtschafts- und Erholungsräume zu erhalten.
Demografischer Wandel, wachsende Mobilität, sich verändernder Familien- und Versorgungsstrukturen und die zunehmende Individualisierung der Lebensstile stellen allerdings große Herausforderungen dar.
Da die ländlichen Regionen ihre Stärken und Schwächen am besten kennen, wird ländliche Entwicklung in erster Linie als Gestaltungsaufgabe der Regionen gesehen. Das Land versteht sich als Partner und unterstützt durch entsprechende Programme und Initiativen, die letztlich eine finanzielle und beratende Unterstützung der Regionen gewährleisten.
Die Programme zur ländlichen Entwicklung sind in den Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung der regionalen Entwicklung verankert. Außerdem sind sie Bestandteil der Strategien des Landes zum „Entwicklungsplan für den Ländlichen Raum 2007-2013“.
Die Fördermittel der ländlichen Entwicklung werden aus Mitteln der Europäischen Union (ELER-VO- Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums 2007 -2013), des Bundes (GAK-Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) und des Landes Hessen bereitgestellt.
Im Einzelnen stehen folgende Förderprogramme zur Verfügung:
• Dienstleistungen für regionale Kooperationen zur Entwicklung ländlicher Gebiete
• Regionale Wertschöpfung und Lebensqualität
• Landtourismus
• Dorferneuerung (Nicht Gegenstand der Arbeit des Vereins Regionalentwicklung Rheingau e.V.)


Antragsverfahren

Für die nunmehr laufenden Umsetzungsprozesse können die anerkannten Regionalforen Förderanträge beim zuständigen Landkreis stellen.
Die zu fördernden Projekte sollen zur Umsetzung der regionalen Entwicklungskonzepte beitragen.


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken